Part 3 – Die Verhaftung

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Der Mittwoch, 28.10.2009 sollte mein schlimmster Tag im bisherigem Leben werden. Der Tag verlief eigentlich bis Abends ca. 18:30 Uhr relativ normal. Ich war zwar nicht in der Lage vernünftig zu arbeiten, hatte mich aber um alltägliche Dinge wie Einkaufen, Waschen, etc. kümmern können. Abends um 17:30 bin ich dann runter in den Fitnessraum zum Sport. Mir war sehr mulmig zumute und ich zweifelte da bereits, dass ich mein Sport wirklich komplett durchziehen werde. So geschah es auch, dass ich bereits nach einer Stunde mit heftigen Schwindelgefühlen und sehr mulmigem Gefühl im Bauch aufhörte und wieder nach oben ging… (weiterlesen …)

Part 2 – Die Frau des Auftraggebers

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Als ich wie jeden morgen ca. um 7:30 Uhr am Freitag, den 23. Oktober aufstand und frühstückte, dachte ich keinesfalls an irgendwelchen schlechten News oder fühlte mich auch nicht irgendwie anders. Der Tag begann völlig normal, bis ich gegen 9:00 Uhr dann meinen PC anschaltete, alle Messenger hochgefahren waren und mein Auftraggeber mir hektisch über den Chat aus Zypern aufgeregt mitteilte, dass seine Frau sowie einige andere Personen, die mir lediglich vom sehen bekannt waren, in der letzten Nacht verhaftet worden seien.

Natürlich interessierte mich, was passiert war, aber niemand wußte irgendetwas genaueres. Man sagte niemanden etwas und nahm schlicht weg die Personen einfach nur mit. Er bat mich deshalb, seine Tochter nachmittags aus der Schule abzuholen und zu Ihm nach Hause zu bringen, dort wartete bereits seine Schwiegermutter. Ausserdem bat Er mich, seinen Safe im Haus auszuräumen und all die darin enthaltenen Unterlagen mit zu mir zu nehmen.

So tat ich dies auch unter widerwillen. Ich wiederholte immer wieder, ob ich nicht dadurch nachher ebenfalls Probleme bekommen sollte und plausibel erklärte Er mir, dass ich ja normalerweise mit nichts von denen am Hut hatte und nur weil ich mich um seine Tochter kümmere, wird man mich sicherlich nicht verhaften. Also holte ich einen Stapel an Papieren aus seinem Safe, als ich mit seiner Tochter bei Ihm zuhause ankam und fuhr wieder zu mir nach Hause.

Zuhause angekommen fragte Er über den Chat direkt nach den Papieren, die aus Dokumenten von verschiedenen Bankkonten bestand. Ich sollte Ihm die Online-Zugangsdaten jeder der Konten durchgeben sowie einige andere wichtige Daten, diese Papiere dann in einem DIN-A4-Umschlag eintüten und nach Deutschland senden. Weiterhin bat Er mich, ob ich mit seiner Schwiegermutter und Tochter den nächsten Tag einkaufen fahren könnte, da bei denen nichts mehr im Kühlschrank war.

Bis Sonntag war ich sehr unruhig und konnte auch nichts arbeiten. Ich beschäftigte mich ausschließlich damit, ob ich irgendwie mit denen in Verbindung gebracht werden konnte oder sonst irgendwie vielleicht doch etwas zu finden war, was das schwarz verdiente Geld der Vergangenheit betrifft. Ich überlegte auch immer wieder, ob ich nicht auch lieber schleunigst ein Flugticket nach Deutschland kaufen und mich schnellstens auf den Weg machen sollte.

Sonntag Abend gegen 20 Uhr steht dann plötzlich ein Typ von meinem Auftraggeber vor der Tür, den ich bis dahin eigentlich nur flüchtig von ein paar mal sehen kannte. Er fragte mich, ob Er ein / zwei Nächte bei mir übernachten könnte, da Er wegen dieser Sache nicht mehr nach Hause wollte und jetzt nur noch schnell nach Deutschland zurück möchte. Ich willigte ein und selbstverständlich spekulierten wir über diese Verhaftungen.

Am Montag morgen bat mein Auftraggeber diesen Typen seinen neuen BMW X6 irgendwo abzuholen, die neue Bereifung vorn drauf montieren zu lassen und mit diesen dann nach Deutschland zu fahren. Ich fuhr diesen Typen dann zu dem BMW und Er fuhr mit diesen dann zu irgendwelchen Werkstätten. Nachmittags erzählte Er mir dann, dass die neuen Reifen, da es spezielle sind, inkl. Montage 1.400,- € kosten würden. Mein Auftraggeber meinte später im Chat dann, dass das nicht gemacht werden und Er den BMW dann irgendwo unterstellen sollte.

Am Dienstag mittag buchte der dann sein Flugticket nach Deutschland. Er fuhr dann kurze Zeit später los und wollte den BMW irgendwo abstellen. Ich beschäftigte mich damit, weiter meine Arbeiten zu verrichten und ob ich nicht mit nach Deutschland fliegen sollte. Nachmittags kam der Typ dann wieder zurück, legte den BMW-Schlüssel und die Autopapiere auf meiner Komode ab und ich fuhr ihn gegen  18 Uhr dann zum Flughafen.

Abends zuhause angekommen war ich mir sehr schlüssig, dass ich nun auch die Koffer packen wollte. Mein Auftraggeber redete auf mich ein und wiederholte immer wieder “wenn die an Dich Interesse hätten, wären die doch schon längst da gewesen”, abgesehen davon, dass ja wenn auch schon wenigstens irgendeine Verbindung vorhanden sein muss, damit ich überhaupt verdächtig bin. Dennoch machte ich mir sehr viele Sorgen um das Schwarzgeld, was ich ca. 6 Monate lang von denen verdient habe. Immerhin waren es ungefähr 10.000,- €, die ich nebenher verdient habe, obgleich ich zu der Zeit auch monatlich ca. 4000,- € offiziell verdient habe.

Also versuchte ich erstmal wieder runter zu kommen und das ganze ordentlich zu überschlafen, habe den Mittwoch dann mehr oder weniger wieder normal verbracht, bis ich Abends um 17 Uhr dann zum Training runter ging. Lesen Sie über die Verhaftung weiter im nächsten Artikel.

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